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Perus Weingeschichte

WARUM GIBT ES WEIN IN PERU

Nach der Eroberung des Inka-Reiches brachten die Spanier zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Trauben nach Peru, um Wein für den Gottesdienst der katholischen Kirche herzustellen.


Aufgrund der Lage, die Anden Gebirge und das kalte Humboldtstrom Peru hat 11 Ökoregionen und 84 von weltweit 117 Lebensräumen, diese beiden Faktoren ermöglichen, dass den von Spaniern mitgebrachten Reben, insbesondere auf den Anbaufeldern im Süden Perus, die perfekten Bedingungen für ihre Entwicklung finden.

Chronisten der Kolonialzeit beweisen, dass es auf dem Landgut Marcahuasi bei Cusco war, wo die erste Weinherstellung in Südamerika stattfand. Es war jedoch in den südlichen Tälern von Ica, aufgrund des Klimas und des Bodens, wo sich die Weinberge über grosse Gebiete erstrecken.
Peru war das erste Land in Südamerika, in dem Weinbau systematisch betrieben wurde. „Weine des Landes“ und andere Weinprodukte wurden während des Kolonialzeiten nach anderen Kolonialstädte exportiert, bis  einige Spanische Winzer deren Exporte betroffen waren, leiteten unter Felipe II das Verbot dieses Handels, welches 1614 in Kraft trat.

Diese Tatsache, veranlasste dass die Mönche, die über Grossgrundbesitze an der peruanischen Südküste verfügten, verstärkten die Produktion von Branntwein, der die unter dem Namen PISCO heutzutage bekannt ist.

In Peru gibt es derzeit keine anerkannte Ursprungsbezeichnungen für Weine.

Das Hauptanbaugebiet für peruanischen Wein liegt in der Region Ica südlich von Lima, da befinden sich die 3 wichtigsten Weingüter (Tabernero, Tacama und Queirolo).  Handwerklich gemachte Weine wird aber auch produziert, entlang der Ursprungsbezeichnung Pisco, die die Küste und die Yunga Region, inzwischen 500 bis 1800 Meter hoch und von Lima bis Tacna an der Grenze zu Chile abdeckt.
 
Durch diese erfolgreiche Weiterentwicklung, finden Perus Weine langsam aber sicher Ihren Platz auf dem internationalen Markt.